Petersen Automotive Museum erhÀlt renommierten Architektur-Preis


Die wellenförmige Stahlbandfassade des Petersen Automotive Museum in Los Angeles kann nun als preisgekrönt bezeichnet werden. Das Chicago Athenaeum International Museum hat das GebÀude mit dem American Architecture Award 2017 ausgezeichnet.

Der American Architecture Award wurde geschaffen, um „exzellentes Design und die besten BeitrĂ€ge zu innovativer zeitgenössischen amerikanischen Architektur zu wĂŒrdigen“. In diesem Jahr waren dies 79 neue GebĂ€ude in Amerika oder die von amerikanischen Architekten entworfen wurden.

Das GebĂ€ude der Petersen Automotive Museum wurde 1962 gebaut und als Standort des Japanischen Kaufhauses Seibu genutzt. SpĂ€ter wurde es zum Kaufhaus Ohrbach, das im Jahr 1986 geschlossen wurde. Das GebĂ€ude stand leer – bis es 1994 von Robert und Margie Petersen gekauft wurde und zum Automuseum wurde.

Im Dezember 2015 wurde der nun Umbau zu der nun ausgezeichneten Bandfassade begonnen. Den Zuschlag zum Entwurf erhielt das New Yorker ArchitektenbĂŒro Kohn Pedersen Fox Associates. Die Los Angeles Times bezeichnete das neue Design als „glĂŒcklich geschmacklos“.

Dennoch wurde Petersen nun von Athenaeums aus einer Liste von ĂŒber 300 Einsendungen ausgewĂ€hlt.

Zu den weiteren Gewinnern des American Architecture Awards 2017 gehört das Burj 2020 in Dubai und Liberty Park in New York City. Die Preisverleihung findet am 27. April im Chicago Athenaeum statt. Mehr Infos unter Chi-Athenaeum.org und  Petersen.org.

Fotos: ©Courtesy Petersen Automotive Museum