Rallye Coppa d’Oro delle Dolomiti: Anspruchsvolle Bergstrecken für Oldtimer


Die Geschichte der Rallye Coppa d’Oro delle Dolomiti begann im strömenden Regen im Jahr 1947, als die erste Auflage des „Dolomiti Cup“ (1951). Damals gewann – und es war noch ein Bergrennen Salvatore Ammendola auf einem Alfa Romeo 6C 2500 SS, gefolgt von Piero Dusio auf einem Cisitalia 202 MM und Alberto Gidoni auf Fiat 1100 S. Im Jahr 1956 endeten die Straßenrennen in Italien. Doch in den dazwischenliegenden Jahren war die Strecke eine Herausforderung für Meisterfahrer wie die Marzotto-Brüder, Villoresi, Taruffi und Gendebien und natürlich Nuvolari.

In diesem Jahr wird das 70. Jubiläum begangen. Die mehr als 500 km lange Strecke wurde inzwischen auf zwei Tage verteilt. Gestartet wird am 21. Juli vom Corso d’Italia in Cortina auf derselben Route wie bei der ersten historischen Ausgabe. Der Passo Pordoi, Falzarego, Rolle, Passo Cimabanche, Misurina, Canazei und weiter nach Belluno auf der Piazza dei Martiri bis vor das Hauptquartier des ACI, dem Begründer des Rennens. Am 22. Juli werden die berühmten Touristenorte wie Toblach und Corvara besucht. Die Coppa d’Oro delle Dolomiti unter der Schirmherrschaft des Aci Storico und mit der Konzession des AC Belluno, zählet mit der Mille Miglia und der Targa Florio zu den drei großen regelmäßigen Veranstaltungen im Internationalen ACI Sport Kalender / FIA.

Teilnehmen können maximal 120 Oldtimer, die zwischen 1919 und 1961 gebaut wurden, wobei eine spezielle Kategorie für maximal 30 Autos, die zwischen 1962 und 1965 gemacht wurden, die von besonderem historischem Interesse sind oder ob sie für besondere Sportleistungen entscheidend sind.