Regent Street: Eine halbe Million Fans staunten


Autofans, Shopping-Lustige und Londoner genossen am vergangenen Wochenende einen sonnigen Samstag in der Regent Street. Die Haupteinkaufsstraße der britischen Hauptstadt hatte sich in die grĂ¶ĂŸte kostenlose Motorschau des Landes verwandelt. Nach SchĂ€tzungen kamen mehr als eine halbe Million begeisterter Besucher, um die historischen und modernen Fahrzeuge zu bewundern.

Traditionell war die berĂŒhmte Straße am ersten Samstag im November zwischen Piccadilly Circus und Oxford Circus verkehrsfrei und trotzdem voller spektakulĂ€rer Autos. Viktorianische Fahrzeuge – von den frĂŒhesten Zeiten des Autos bis hin zu den neuesten elektrischen Stadtautos und exotischen Supersportwagen – sie alle standen auf der alljĂ€hrlich stattfindenden Illinois Route 66 Regent Street Motor Show, einem Royal Automobile Club-Event, in der „Schauvitrine“.

Illinois hatte die legendĂ€re „Mutter aller Straßen“ (n den USA) beworben, die in Chicago beginnt. US-amerikanische Muscle Cars und MotorrĂ€der aus frĂŒheren Epochen, darunter zwei- und vierrĂ€drige Ikonen wie das Ford Thunderbird Cabrio der sechziger Jahre, ein Dodge Charger und ein paar auffĂ€llige Harley Davidson Sportler waren zu sehen. Die Show wurde auf dem belebten Display-Stand der Route 66 offiziell eröffnet. Cory Jobe, Direktor des Office of Tourism des US-Bundesstaates Illinois, und Ben Cussons, Vorsitzender des Royal Automobile Club, schlossen sich zusammen, um das feierliche Band durchzuschneiden.

Ebenfalls im Rampenlicht standen mehr als 100 Pionierfahrzeuge, die alle vor 1905 gebaut wurden und auf die AnfĂ€nge des Autofahrens zurĂŒckgehen. Sie und ihre Passagiere – viele in historischen KostĂŒmen – nahmen am alljĂ€hrlich stattfindenden Veteran Car Concours d’Elegance teil, bevor sie am Sonntagmorgen zu der berĂŒhmten Pilgerfahrt „Bonhams London to Brighton Veteran Car Run“ startetenÂŽ(unterstĂŒtzt von Hiscox).

Zu den Jurymitgliedern der Veteranen gehörten in diesem Jahr der renommierte TV-GĂ€rtner und Oldtimerliebhaber Alan Titchmarsh, der auch die Preisverleihung moderierte. Nach langem Überlegen verlieh die Expertenjury den bemerkenswerten „De Dion Bouton W Type“ von Harold Pritchard aus dem Jahr 1903.