Targa Florio: Alfa Romeo prÀsentierte seine Rennklassiker


Bei der 101. Targa Florio in Sizilien, dem Ă€ltesten Autorennen der Welt, war Alfa Romeo mit einer ganzen Reihe seiner klassischen Rennwagen mit von der Partie.Als Hauptsponsor der diesjĂ€hrigen Veranstaltung stellte Alfa Romeo Autos seiner umfangreichen Sammlung vom Museo Storico Alfa Romeo in Arese fĂŒr das Oldtimerrennen zur VerfĂŒgung.

Dabei waren Alfa Romeos beeindruckendste Rennmodelle aus den 1960er Jahren: Ein Alfa Romeo Giulietta SZ, ein Giulia Sprint GTA, ein Giulia Sprint Speciale und ein 1600 Spider Duetto gesellten sich zum Line-Up der historischen Autos.Das Rennen startete auf dem Piazza Verdi in der Hauptstadt Palermo und fĂŒhrte durch 305 Kilometer durch schönste sizilianische Gegenden wie Caltavuturo, Castellana Sicula, Petralia Sottana, Geraci Siculo, Castelbuono, Termini Imerese und Trabia.

Alfa Romeo Giulietta SZ (1960)
Roberto Giolito, Leiter der FCA Heritage Abteilung, fĂŒhr den Wagen, der ein unverwechselbares „Cut-off Heck“, vordere Scheibenbremsen und eine effiziente Aerodynamik besitzt, die es ermöglicht, 200 km/h zu fahren. Unter der Motorhaube steckt ein 1290 ccm Vierzylinder-Motor mit 100 PS. Die Giulietta Sprint Zagato hat seine Wurzeln im Rennsport. Im Jahr 1956 beschĂ€digte Dore Leto di Priolo, einer der bekanntesten Gentleman-Driver Italiens, seine Giulietta Sprint Veloce wĂ€hrend der Mille Miglia. Als er sie nach Zagato zur Reparatur brachte, bat Dore, dass das Gewicht so weit wie möglich reduziert wird, auch wenn es sich als kompliziert und teuer erweisen sollte.

Also Reaktion zog Zagato die Verkleidung aus dem Chassis, verpasste ihm eine leichte Stahlrohrstruktur und bedeckte ihn mit einem Aluminiumkorpus. Das Ergebnis war der SVZ, ein abgerundeter, konturierter Wagen mit deutlich verbesserter aerodynamischer Leistung mit Erfolg auf der Rennstrecke. Alfa Romeo verwandelte Zagatos Design zu einem „Standard“Produktionsmodell, das auf einem kĂŒrzeren Chassis basierte und 1959 begann die Produktion des Sprint Zagato. Das Modell, das an der 101. Targa Florio teilnahm, wurde 1960 produziert.

Alfa Romeo Giulia GTA
Giulia Sprint GTA ist bekannt fĂŒr seine Rennkompetenz und gleicht mit der Karosserie von Bertone dem „GT“. Allerdings steht das „A“ im Namen fĂŒr „Alleggerita“, das heißt „Leichtgewicht“. Die Stahlkarosserie des Standard-Sprint GT wurde durch ultraleichte Legierungsplatten und 14“ Magnesium-RĂ€der ersetzt, wodurch das Originalgewicht des Autos um mehr als 200 kg gesenkt wurde. Ein modifizierter 1570 cc Zwillings-Nockenwellenmotor bringt 115 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von ĂŒber 185 km/h.

Die Giulia GTA wurde von Fabrizio Curci, GeschĂ€ftsleiter EMEA Alfa Romeo und Giorgio Zivocci, dem Enkel von Ugo Sivocci, der 1923 die Targa Florio am Steuer eines Alfa Romeo RL gewonnen hatte, gelenkt. Ugo Sivocci hat das vierblĂ€ttrige Kleeblatt als Kultsymbol auf Alfa Romeo Autos gebracht: Sein Sieger-Auto der 1923er Targa Florio wurde mit diesem grĂŒnen Klee geschmĂŒckt.

Alfa Romeo Giulia Sprint Speciale (1963)
Als Weiterentwicklung der Giulietta-Version von Franco Scaglione entworfen, ist die Giulia Sprint Speciale ein extrem flaches, stromlinienförmiges CoupĂ© mit schlanken, kurvenreichen Linien. Die Giulia Sprint Speciale zeichnet sich durch seine Abwesenheit von StoßdĂ€mpfern und großen „Haifischmaul“-KĂŒhler aus und erzielt eine beeindruckende Leistung: 113 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 191 km/h.

Alfa Romeo 1600 Spider Duetto (1966)
Der 1600 Spider Duetto verfĂŒgt ĂŒber ein unkonventionelles Design mit einer niedrigen Nase und einem verjĂŒngten „Cuttlefish Bone“-Heck. Mit 109 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h wurde der Duetto dank seines Auftritts im Film „Die ReifeprĂŒfung“, gefahren von Dustin Hoffman, zum Kultsympol.

Mehr ĂŒber Alfa Romeo auf der diesjĂ€hrigen Targa Florio unter http://www.alfaromeopress.com/on-air&lng=2