RETRO Classic Cologne: Gelungener Oldtimer-Auftakt


Viel besser hÀtte eine Erstveranstaltung wohl kaum laufen können: Besucher, Aussteller und Veranstalter zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis der ersten RETRO CLASSICS Cologne.

Vom 24. bis zum 26. November prĂ€sentierten mehr als 480 Aussteller auf rund 60 000 Quadratmetern alles, was die Herzen von Sammlern, Liebhabern, „Schraubern“ und Automobilbegeisterten höher schlagen ließ. Zu sehen waren seltene Vorkriegsmodell und chromglĂ€nzende Highway-Klassiker, historische Nutzfahrzeuge und legendĂ€re ZweirĂ€der. Die Retro Classics steht aber nicht nur fĂŒr die klassischen Premium Fahrzeuge, sondern auch fĂŒr die modernen Neoclassics, den zukĂŒnftigen Klassikern, wie der Aston Martin Vantage oder der Radical Le Mans.

Insgesamt waren etwa 1500 Fahrzeuge ausgestellt.

Die Autostadt Köln spiegelte sich natĂŒrlich auch in vielen Themen der Aussteller wieder. Die grĂ¶ĂŸte FlĂ€che bei den Clubs belegten dabei der Alt Ford Club und die Ford Sammlung. Gezeigt wurden rund 40 Exemplare der in Deutschland unter Lizenz gebauten Ford Modelle. Darunter mehrere Ford GT40, zwei seltene OSI Fahrzeuge, Eifel und Köln Modelle, Capri, Taunus aus mehreren Generationen und viele mehr.

HochkarĂ€tige RaritĂ€ten und EinzelstĂŒcke waren ebenso zu finden wie seltene Vorkriegsmodelle aus der Kölner Umgebung, wie z.B die beiden BĂ€cker-Fahrzeuge aus DĂŒsseldorf. Ein Opel Brotlaster von 1927 oder der sehr seltene Manderbach von 1950, von dem nur noch zwei Exemplare existieren.

Am Stand von Chromecars waren gleich vier echte Oldtimer-Juwelen zu finden. Eine Attraktion war das Filmfahrzeug „Eleonor“, der umgebaute Ford Mustang aus dem Film „Gone in 60 Seconds“. Gleich daneben stand das originale Brabham Rennfahrzeug von Jochen Rindt.

Das Motorsport Magazin Curbes prĂ€sentierte an seinem Stand fĂŒr Liebhaber echter Rennboliden einige echte RaritĂ€ten. Denn auch auf der Retro Classics Cologne zeigte sich deutlich das Interesse an Fahrzeugen mit echten Renngenen. So auch am Stand von Sportwagen Engel, an dem ein nur zweimal gebauter Ferrari 356 GT NART Spider zum Verkauf angeboten wurde. Gleich daneben auch ein extrem seltener Apollo mit Kunststoff Karosserie.

Ganz große Renngeschichte hatten die beiden Exponate am Stand der Motorworld geschrieben, das einstige Gocart und der Beneton F1 Rennwagen von Michael Schumacher, die zu besichtigen waren.

Aber auch am Stand des GTÜ war ein extrem seltenes Fahrzeug zu bestaunen. Ein Vorkriegsmodell namens Hanko. Technisch gesehen eine ChimĂ€re aus einem Plymouth und Chrysler, die in den 30er Jahren als deutsche Produktion deklariert wurde.

Die vier Ausstellungshallen boten eine Menge zu entdecken fĂŒr die zahlreichen Besucher, die an allen Messetagen die Hallen fĂŒllten. Wie auch bei der „Mutter“-Veranstaltung RETRO Classics in Stuttgart waren auch in Köln der große Ersatzteile Markt und die langen Reihen der PrivatverkĂ€ufer ein Publikums Magnete. Und es lohnte sich hier einen Blick zu riskieren, denn auch hier waren wirkliche RaritĂ€ten zu finden. Neben einigen US Chromjuwelen waren es die beiden absoluten RaritĂ€ten, die die Besucher ins SchwĂ€rmen brachten. Zum einen ein Fiat 1200TV Roadster oder auch der Avenger GT-12, einem auf einer Volkswagen KĂ€fer Plattform aufgebautes Replika eines Ford GT-40, der als Kit Car in den USA erhĂ€ltlich war.

Großer Besucherandrang herrschte auch am Samstag bei der Classic Bid Auktion.