Shamrock – Ein irischer Oldtimer


Der Shamrock entstammt einer Idee des Irisch-Amerikanischen Industriellen William Curtis.

WĂ€hrend der im heimischen Irland im Urlaub war, entdeckte er wie viele Iren arbeitslos waren. Und er hatte einen Einfall, von dem er sicher war, das Problem zu lösen: ein Luxus-Sportwagen sollte gefertigt werden – vornehmlich fĂŒr den Export in die USA.
Das Heckflossen-Styling und die abgerundete Windschutzscheibe entsprachen dem amerikanischen zeitgeschmack der 1950er Jahre. Der Wagen selbst war eine Mischung aus Innovation und Unbrauchbarkeit. Des rund fĂŒnf Meter lange Koloss wurde mit einer Karosserie aus modernstem Fieberglas ausgestattet um Gewicht zu sparen. Auch das Fahrwerk und die AufhĂ€ngung zĂ€hlten zum modernsten, was es seinerzeit in den USA gab. Die Kehrseite der Medaille war ein trauriger 1,5 Liter Austin Motor unter der Mega-Motorhaube, der armselige 51 PS zu Stande brachte.


Curtis plante 10.000 Shamrocks pro Jahr. Doch wĂ€hrend aus Kalifornien 600 Bestellungen eintrudelten, machte dem jungen Unternehmen die finanzielle Situation schnell zu schaffen. In den frĂŒhen Sechziger Jahren wurde das Unternehmen geschlossen. Es wird erzĂ€hlt, dass die letzten Bauteile in den GewĂ€ssern des nahen Lough Muckno versenkt wurden. Die Zahl der tatsĂ€chlich fertig gestellten Shamrocks ist bis heute unklar. Zehn Exemplare sollen es gewesen sein, von denen heute sieben bekannt sind. WĂ€hrend der RIAC National Classic Car Show in Dublin wurde eines dieser fĂŒr Irland besonders wertvollen historischen Automobile ausgestellt Anfang Februar.