Skoda Armada beim OGP


Mit einer Armada von 46 Old- und Youngtimern war SKODA beim diesjĂ€hrigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem NĂŒrburgring vertreten, darunter so seltene Exemplare wie der SKODA 200 RS und sein Nachfolger, der SKODA 130 RS. Vom 11. bis 13. August waren zum Höhepunkt der historischen Motorsportsaison in Deutschland mehr als 50.000 Zuschauer. In hochklassig besetzten ParadelĂ€ufen erlebten Besucher die historischen Fahrzeuge live auf der Strecke. SKODA öffnete seine TĂŒren fĂŒr Fans und lieferte spannende Einblicke in die Geschichte der Marke. Der siebenfache deutsche Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle war ebenfalls am Ring und stand zum ,Meet & Greet‘ bereit.

Die tschechische Traditionsmarke bereicherte die 45. Ausgabe des AvD-Oldtimer-Grand-Prix mit 46 SKODA Fahrzeugen aus ganz unterschiedlichen Epochen der Automobilgeschichte. Unter den Preziosen befanden sich viele originale oder originalgetreu nachgebaute Renn- und Rallye-Fahrzeuge der Marke, die oftmals aus Privatbesitz stammen. Eine wahre RaritĂ€t war zum Beispiel die Replika des SKODA 200 RS von 1974, der nur zweimal gebaut wurde. Der Prototyp lieferte die Basis fĂŒr den erfolgreichen 130 RS – den ‚Porsche des Ostens.

Zugleich stellt SKODA auch einige Modelle aus der Vorkriegszeit aus, so etwa den POPULAR ROADSTER von 1937. Der sportliche Rechtslenker belegt eindrucksvoll die lange Tradition der tschechischen Marke beim Bau offener Fahrzeuge. Weitere Highlights der Epoche waren der POPULAR MONTE CARLO von 1938 und der SUPERB 640. Von 1934 bis 1939 lief die luxuriöse Limousine 200 Mal vom Band.

Das SKODA Werksmuseum schickte einen 1100 OHC in die Eifel. Der flache Roadster mit der Karosserie aus glasfaserverstĂ€rktem Kunststoff stammt aus dem Jahr 1958 und besitzt einen Vierzylindermotor mit oben liegender OHC-Ventilsteuerung. Die Leistung betrĂ€gt 92 PS – ein fĂŒr die die damalige Zeit außergewöhnlicher Wert bei einem Karosseriegewicht von lediglich 550 Kilogramm. Damit fuhr der sportliche Zweisitzer mit kraftvoller Beschleunigung und 200 km/h Spitzengeschwindigkeit seiner Konkurrenz davon. 1958 holte der tschechische Rennfahrer Miroslav Fousek in MladĂĄ Boleslav beim ersten Rennen mit dem neuen Sportwagen auf Anhieb den Sieg.

Als weiteres eindrucksvolles Beispiel der mehr als 115-jÀhrigen Motorsporthistorie des tschechischen Traditionsunternehmens prÀsentierte das SKODA Werksmuseum beim Oldtimer-Grand-Prix den Formelrennwagen SKODA F3 von 1965. Mit diesem Typ gewann der Tscheche Miroslav Fousek 1968 die osteuropÀische Formel 3-Meisterschaft.