Stella Alpina 2019


Ende Juni fand die 34. Ausgabe der Rallye Stella Alpina in Nord Italien statt. Drei Tage lang fuhren die Teilnehmer auf den schnsten Panoramastraen und aufregenden Alpenpssen. Kurven ber Kurven, wunderschne Natur und 99 Wertungsprfungen erwartete die angetretenen Crews. Die Veranstaltung ist in zwei Gruppen aufgeteilt. Zum einen ein Event fr historische Fahrzeuge, auf der anderen Seite durften auch moderne Ferraris teilnehmen, als Hommage an den Cavallino. Die Mischung aus Sport, Leidenschaft, schnen Landschaften, Haarnadelkurven, geselligen Momenten und atemberaubenden Ausblicken inmitten der wunderschnen Kulisse der Dolomiten ist nur noch durch die Kulinarik mit Essen und Wein zu bertreffen.

2018 wurde die Stella Alpina beim Historic Award zu den fnf besten Rallyes der Welt gewhlt. Entsprechend stieg auch das internationale Interesses und immer mehr Teilnehmer meldeten sich auch dieses Jahr aus dem Ausland an.

Insgesamt fuhren die Crews in diesem Jahr ber rund 475 Kilometer. Die Wege fhrten vor allem ber die schnsten Passstraen in den Dolomiten. Gestartet wurde in Trento bei Cantine Ferrari, der Kellerei des berhmten italienischen Vino Spumante. Dann ging es ber die kurvenreichen Straen des Trentino Richtung Trient. Die Teilnehmer reihten sich vor der majesttischen Kathedrale auf dem Piazza del Duomo im Herzen von Trient auf und prsentierten sich dem Publikum. Hier starteten die Teams und begannen ihre Fahrt in Richtung Borgo Valsugana und dem spektakulren Manghen Pass mit seinen kurvenreichen und sehr engen Straen. Von hier aus hatte man sensationelle Ausblicke. Nach einem kurzen Halt in Cavalese ging es weiter durch das Fassatal in Richtung Pozza di Fassa, wo die Teams freudig zu einem Willkommensfest mit traditioneller Musik erwartet wurden.

Den nchsten Tag erwartete die Teams eine spektakulre Reise ber die schnsten Straen der Dolomiten, darunter sieben Alpenpsse wie den Costalunga, Nigra, Erbe, Valparola, Pordoi, Fedaia und San Pelegrino Pass. Diese Etappe war zweifellos der schwierigste Teil der Rallye Stella Alpina. Auch an diesem Tag wurde die Ankunft der Teams in Moena gebhrend gefeiert. Der Platz im Zentrum der Stadt war mit Zuschauern gefllt und sie applaudierten, als die Crews mit ihren automobilen Schtzen eintrafen.

Am Sonntag begann die dritte Etappe von Predazzo aus in Richtung Val di Cembra. Auch hier ist die Landschaft spektakulr, auch wenn noch immer die Spuren der verheerenden berschwemmungen dieses Jahres zu sehen waren.

Nach 99 Gleichmigkeitsfahrten und 6 Wertungsprfungen standen am Ende die Sieger fest. Auch wenn sich auf den Etappen die beiden erstplatzierten stets abwechselten, gingen am Ende in der histrorischen Wertung das Team Alberto Alverti und Stefano Cadei mit ihren Fiat 508C als Sieger hervor. In der moderne Ferrari Wertung gingen Lugi Frascino und Luca Olvieri im Ferrari 812 als Sieger bers Ziel.