Tour Auto Optic 2000 – Revival der klassischen Tour de France


Die Tour de France ist eines der legendĂ€rsten Straßenrennen Europas. Kaum zu glauben: Erstmals wurde diese Rallye schon im 1899 in Paris gestartet und bis 1986 jĂ€hrlich durchgefĂŒhrt.

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Dann wurde es still – bis 1992 der Veranstalter Peter Auto zur Tour Auto Optic 2000 aufruft und den geist der damaligen zeit wieder auferstehen lĂ€sst. Daraus wurde eine Oldtimer Rallye der ganz besonderen Art: Anspruchsvoll, rasant & hochkarĂ€tig.


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Rund 250 Oldtimer aus den Baujahren zwischen 1950 und bis in die 1970er treten eine ĂŒber 1900 KM lange 5 tĂ€gige Fahrt in 5 Etappen durch Frankreich an. Im Starterfeld: Ferrari 250 GTs, Porsche Rennwagen, Shelby Cobra, Alfa Romeo Guila TZ, Mercedes 300 SL, Lancia Stratos und noch mehr hochwertigen Boliden. Neben einigen französischen Prominenten waren auch Rennfahrer aus 25 Nationen mit am Start wie Olivier Panis, Erik Comas, Emanuele Pirro (5-fach Sieger der Le Mans 24 Hours), JĂŒrgen Barth, Armin Schwarz, Rauno Altonen, Pierre Ragues, Christian Balas und Jean-Claude Basso. Die Strecke ging ĂŒber malerische Straßen quer durch Frankreich. Gefahren wurde auf Zeit und GleichmĂ€ĂŸigkeit.

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Gestartet wurde auch die diesjĂ€hrige Tour Auto in Paris im geschichtstrĂ€chtigen Grand Palais, wo einst der Pariser Automobilsalon stattfand. Einen Tag lang konnten die Pariser das Starterfeld in dieser beeindruckenden Kulisse bestaunen. Am nĂ€chsten Morgen wurde beim Chateau de Vaux-le-Vicompte zur ersten Etappe gestartet. Ziel der ersten Etappe war Dijon im Herzen der Bourgogne. Damit nicht genug, erst nach einigen Abschlussrunden auf der berĂŒhmten Rennstrecke Dijon-Prenois war an diesem Tag Feierabend.
Die zweite Etappe fĂŒhrte ĂŒber 402 Kilometer traumhafte und teils enge Straßen Richtung Mulhouse. Ein Teil der Strecke verlief ĂŒber die östlichen Vogesen, bevor es anschließend in die Haute Marne Region ging. Wie an den meisten Tagen bildete der Besuch einer Rennstrecke den Abschluss der Tour. An diesem Tag mussten noch mehrere Runden ĂŒber den Anneau du Rhin Kurs absolviert werden, bevor das Ziel in Mulhouse angefahren wurde.
Die weitere Route: ĂŒber Aix-Le-Bains weiter nach Valence. Mit 475 Kilometern und 307 Kilometern waren die 3. Und 4. Etappe die schwierigsten Abschnitte der Tour in Richtung SĂŒden. Von Valence aus ging es am letzten Tag ins finale Ziel in Marseille, wo die Teilnehmer von vielen Zuschauern gebĂŒhrend empfangen wurden.


Sieger in der VHC Kategorie wurde das Britische Team Shaun Lynn-Kevin Kivlochan mit einer AC Cobra und das Team Jean-Pierre Lajournade-Christophe Bouchet auf einem Jaguar E-Type. In der Gruppe G siegten Roman Rocher-Jean-François Penillard mit einem Porsche 906. Sieger der Grupp H sind Christophe Van Riet-Kristoffer Cartenian mit einem 2.7-litre 911 RS Porsche. In der Rennwagenklasse siegten Christophe Grenier-Guillaume Puget mit einem Klasse IV Ferrari 308.