Toyota-Automobil- Museum: Aisha – geliebtes Auto


Das Toyota-Automobil- Museum im japanischen Nagakute (PrĂ€fektur Aichi) veranstaltete am vergangenen Wochenende zum 29. Mal das „Classic Car Festival“ im nahegelegenen Aichi Expo Memorial Park. Publikumsmagnet ist neben Sonderausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen die alljĂ€hrliche Oldtimer-Parade mit 150 historischen Modellen privater Besitzer aus Japan, den USA und Europa.
AngefĂŒhrt wurden die Parade (chronologisch geordnete Klassiker mit Baujahr 1988 oder frĂŒher), die durch Nagakute City fĂŒhrte, in diesem Jahr vom Brennstoffzellenfahrzeug Toyota Mirai, das Teil der Sonderausstellung „WorldÂŽs First Cars“ mit automobilen Vorreitern ist.

Die Sonderausstellung mit dem Titel „World’s First Cars!“ zeigte sieben der weltweit ersten Autos, die alle als wegweisende Modelle mit bedeutendem Einfluss auf nachfolgende Fahrzeuge gelten. Z.B. das weltweit erste mit benzinbetriebenen Fahrzeug Kutschenwagen; der Cadillac Model Thirty, der als erstes Fahrzeug serienmĂ€ĂŸig mit einem Selbststarter ausgestattet war und der „Volvo PV544“, dem ersten Auto mit dem Dreipunkt-Sicherheitsgurt, dessen Patent spĂ€ter veröffentlicht und kostenlos zur VerfĂŒgung gestellt wurde. Diese Autos fuhren auf dem Oldtimer Circuit. Der Volvo PV544 und der Audi Quattro wurden auf der diesjĂ€hrigen Veranstaltung zum ersten Mal außerhalb des Museums ausgestellt und gefahren.

Naoaki Nunogaki, Direktor des Toyota Automobile Museum, kommentierte: „Dieses Jahr war die 29. Ausgabe des Oldtimer-Festivals, und sein anhaltender Erfolg ist auf das VerstĂ€ndnis und die Zusammenarbeit von Menschen aus ganz Japan zurĂŒckzufĂŒhren. Auf Japanisch verwenden wir oft das Wort „aisha“ (geliebtes Auto), wenn wir ĂŒber unsere Fahrzeuge sprechen. Es wird oft gesagt, dass die Automobilindustrie in eine Transformationsphase eintritt. Doch egal wie die MobilitĂ€tsgesellschaft der Zukunft Gestalt annimmt, wir wollen, dass Menschen die ‚Aisha‘ von verschiedenen Besitzern, sowie berĂŒhmte Fahrzeuge aus der ganzen Welt sehen, darĂŒber reden und die Fahrzeuge genießen. Auf diese Weise hoffen wir, die Leidenschaft der Menschen fĂŒr Autos zu fördern, so dass sie weiterhin industrielle Produkte sein werden, die geliebt werden.“