USA Rekordversuch – Von Küste zu Küste in 60 Stunden


„Fahre einen Ford und du siehst alle anderen Autos von vorne“, soll der berüchtigte Bankräuber John Dillinger einst an Henry Ford in einem Dankesbrief geschrieben haben. Der Brief erwies sich als Scherz doch einen gewissen Ruhm erlangte der Ford als schnelles zuverlässiges Fluchtfahrzeug dennoch in damaliger Zeit.

Die Zuverlässigkeit eines Ford Model A stellen Rod Wade, John Bell und Michael Flanders aus Australien als „Vintage Adventurer“ immer wieder unter Beweis. Ziel ist es, Spenden zu sammeln für Dialyse-Patienten.
Erst haben die drei in ihrem Ford Model A von 1930 die anstrengende Peking – Paris geschafft, jetzt steht ein Rekordversuch an. Einmal quer Küste zu Küste von New York nach Kalifornien durch die USA in 60 Stunden – 4734 Kilometer so wie es vor 110 Jahren H. Nelson Jackson und Sewall K. Crocker vorgelegt haben. Am 14. Oktober fällt der Startschuss. Markiert wird der Beginn der Non Stop Reise symbolisch mit der Befüllung einer Flasche Wasser aus dem Atlantik direkt in Staten Island. Am Ziel in Los Angeles soll das Ende symbolisch mit dem Ausgießen der Flasche in den Pazifischen Ozean am Venice Beach begangen werden. „Es ist symbolisch, dass unsere Reise an dem Tag beginnt, an dem Christopher Columbus und die Entdeckung der neuen Welt gefeiert wird. Wir hoffen, dass dieser große Entdecker auf uns herunter schaut, wenn wir unser wunderbares Land durchqueren“, sagte Rod Wade.
Das Ford Model A mit dem Namen Tudor Rose, ist einiges gewöhnt, nachdem es die Rallye Peking Paris unbeschadet überstanden hat. Vor der Küste zu Küste-Überquerung des Landes kann der Wagen besichtigt werden bei der Antique Automobile Club America’s Hershey Classic Car Show am Stand von Snyders Antique Auto Parts.
Bei der Peking-Paris-Tour wurden Spendengelder gesammelt für australische Nierenkranke. Bei der “Ocean to Ocean Challenge – America” wird Geld für den American Kidney Fund (US Nieren Stiftung) gesammelt. Rod Wade: „Das Geld aus der Peking Paris Rallye haben wir investiert in Campingwagen, die Dialysekranken ermöglichen ein wenig mehr Freiheit zu erleben, in dem sie innerhalb Australien ihr zu Hause mit der Dialyse-Station im Camper auch einmal verlassen können. Das wollen wir jetzt auch für Amerika erreichen.“
http://www.vintageadventurer.com/