Vor hundert Jahren wurde das Fließband erfunden


Vor rund einhundert Jahren sollte eine Idee von Henry Ford der Automobilproduktion den entscheidenden Schub geben. Am 7. Oktober 1913 ließ er einen Lift ĂŒber dem Boden des Montagewerkes Highland Park bauen und legte ZeitplĂ€ne fĂŒr die Montage der Autoteile in bestimmten Intervallen fest.


Sehen Sie hier das Video ĂŒber die Historie der Ford Assembly Lines

Das mag aus heutiger Zeit zunĂ€chst ein bisschen primitiv wirken, doch es war der Beginn der Fließbandarbeit, der schlussendlich das Automobil fĂŒr viele Menschen erst erschwinglich machte, weil die Herstellungspreise so gesenkt werden konnten.

Der Bau des Form T-Modells wurde in 84 Einzelschritte unterteilt. Jedes Automobil bestand aus rund 3000 Teilen, die miteinander verschraubt werden mussten. Vor der EinfĂŒhrung des Fließbandes benötigte man fĂŒr das Model T ungefĂ€hr zwölf Stunden, nach dem Durchbruch der neuartigen fertigung brachte man es auf nur 90 Minuten. Doch dies war nur der Beginn. Bereits im Jahr 1927 lief in der Highland Park Fertigung etwa alle 24 Sekunden ein Automobil vom Fließband. So schaffte man stolze 15 Millionen Automobile, das war seinerzeit etwa die HĂ€lfte aller Automobile, die auf dem Markt waren.


Ford kam so seiner Vision, dass ein Auto bezahlbar sein mĂŒsse, einen wesentlichen Schritt weiter. Die Preise konnten von ursprĂŒnglich 850 Dollar auf 260 Dollar gesenkt werden.
„Ich bin stolz, dass mein Großvater eine solch großartige Idee hatte,“ so Bill Ford (Ford Executive Chairman) „Das hat vielen Menschen mehr Freiheit und die Möglichkeit der MobilitĂ€t gebracht. Dieser Vision dienen wir noch heute.“