Wie der Mustang auf das Empire State Building kam


Da im kommenden Jahr das JubilÀum des Mustangs gefeiert wird, packt Ford schon mal tief in die Geschichten-Kiste und erzÀhlt von vergangenen Tagen. Besonders gut hat uns die Story gefallen, in der ein 1966 Ford Mustang auf das damals höchste GebÀude der Welt, das Empire State Building, gesetzt wurde.

Um den neuen Mustang als GesprĂ€chsthema in Szene zu setzen, bedurfte es in der damaligen Zeit – ohne Facebook und andere elektronische Medien – einen enormen Aufwand. Man musste in die Schlagzeilen kommen. Das wusste Robert Leury, Vize PrĂ€sident und General Manager des Empire State Buildings. Er wollte vom Erfolg des Mustangs – der war in seinem ersten Produktionsjahr 400.000 Mal verkauft worden – ein Scheibchen abhaben. Leury kontaktierte William Benton, der fĂŒr das Merchandising bei Ford zustĂ€ndig war. Die beiden kamen ĂŒberein und hatten ein gemeinsames Ziel: ein 1966 Mustang sollte auf der 86. Etage positioniert werden. Ein Transport mit dem Helikopter war ausgeschlossen. Die Ford-Ingenieure mussten also einen nagelneuen Mustang in vier Teile schneiden und die Viertel mit dem Personenlift nach oben transportieren. Oben angekommen wurde das Fahrzeug wieder zusammengesetzt. Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung war, dass der oben ausgestellte Mustang definitiv aussehen musste, wie jedes andere Fahrzeug aus der Produktion.
Aufgeteilt wurde das Fahrzeug in Windschutzscheibe, vorderes Ende, Körper und hinteres Ende. Die vorderen Sitze, die Mittelkonsole, Motor, Getriebe und SchaltknĂŒppel wurden ebenfalls demontiert.
Damit in New York alles beim ersten Mal klappen wĂŒrde, ĂŒbten die Ingenieure erst einmal im Ford Hauptsitz in Dearborn mit den AufzĂŒgen.


Am 20. Oktober war es soweit. In schneeweiße Overalls gekleidet begannen die Ingenieure ihr Werk im Empire State GebĂ€ude New York. Um 11 Uhr morgens hatten die Reporter in den kreisenden Hubschraubern ihre ersten Bild geschossen 
 und der Mustang musste noch einmal im inneren des GebĂ€udes zerlegt und wieder zusammen gebaut werden. Dort blieb er viele Monate lang stehen und begrĂŒĂŸte geschĂ€tze 14.000 Besucher bereits am ersten Tag und viele viele mehr, die anschließend kamen.