WinterRaid 2018: Die Krönung für Winter-Oldtimer-Fahrer


Endlich war das Wetter so, wie man es sich für eine Winter-Rallye wünscht. Viel Schnee, prächtige Sonnenscheinstunden im hochalpinen Gelände, Schneestürme unterwegs und eisige Kälte. Für den 15. WinterRAID (16.-19. Januar 2018) waren das die idealen Voraussetzungen, um als schönste Winterrallye Geschichte zu schreiben.

Eingeleitet wurde der diesjährige WinterRAID durch einen völlig neuen Prolog in St. Moritz. Die Ortsbehörden erlaubten ein mehrfaches Durchfahren der Via Maistra, der Fussgängerzone, die durch den historischen Schweizer Skiort führt. Die RAID-Piloten steuerten vom Ortszentrum den Maloja- und den Julierpass an, und fuhren jedes Mal und zur Freude der Zuschauer, wieder durchs Zentrum. Der Sieger des Nachmittags wurde für seine Präzisionsfahrweise (eine 50 Meter Strecke musste in vorgegebenen zehn Sekunden zwei Mal passiert werden) ausgezeichnet mit dem White Star of St. Moritz. Und schon am ersten Tag wurden die Teilnehmer auf Wintertauglichkeit geprüft, als ein Schneesturm durchs Tal fegte.

Insgesamt machten sich 40 Klassiker von St. Moritz auf den Weg über die Alpen. Die ältesten Fahrzeuge im Feld waren ein Lagonda Rapide und ein Alvis Baujahr 1934, gefolgt von einem Ford V8 Coupé aus dem Jahr 1940.

Von Montebello bei Pontresina ging es am kommenden Tag über den Berninapass nach Italien. Weitere Pässe und Bergstrecken folgten und die Teilnehmer „arbeiteten“ sich schließlich bis in die Dolomiten durch. 26 Pässe hatten die hartgesottenen Oldtimerfahrer am Ende geschafft, als nach aufregenden Tagen wieder zurück in St. Moritz waren. Begeistert waren auch das Publikum im Herzen des Wintersportortes, und bereiteten den Piloten und ihren Beifahrern einen begeisterten Empfang.

Fazit der Teilnehmer: Das war der bisher beste WinterRaid jemals!