Youngtimer: Der Lamborghini Diablo Roadster


Der Lamborghini Diablo Roadster Prototyp wurde 1992 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt. Im Prinzip verĂ€nderte man nicht viel an der ursprĂŒnglichen Form des Diablo. Das Dach wurde entfernt und der Rahmen des Diablo etwas modifiziert, um mehr Versteifung zu bewirken.  Die Frontscheibe wurde extrem niedrig gezogen und erhalten so eine Rundum-Linie in der Höhe der Lufteinlass-Öffnungen hinter den Einstiegen. Dennoch sitzt der Fahrer durch die tiefe Sitzposition immer noch unterhalb des oben angebrachten RĂŒckspiegels, der in der Wagenfarbe lackiert ist.

Im Innenraum wurden einige VerĂ€nderungen vorgenommen. Das Armaturenbrett ist schmaler, trĂ€gt aber weiterhin alle notwendigen Uhren und Schalter. Die beiden Sitze sind durch einen verkleideten Tunnel getrennt. Dieser hat lediglich die Funktion, die Sicht ĂŒber den RĂŒckspiegel zwischen den Sitzen hindurch nach hinten zu ermöglichen.

Oberhalb der hinteren RadlĂ€ufe sitzen jeweils große LufteinlĂ€sse, um dem Motor genĂŒgend Luft zur KĂŒhlung hinzuzufĂŒhren. Die beiden LufteinlĂ€sse an der Seite sind auch etwas grĂ¶ĂŸer als bei dem Diablo CoupĂ©. Die Felgen sind in der Wagenfarbe lackiert.

Eigentlich sollte von dem Diablo Roadster Prototyp eine Kleinserie in Produktion gehen. Leider kam es nie dazu.  Doch da die Kunden des Lamborghini Diablo durchaus nach einem Roadster fragten, begann Walter Koenigg in MĂŒnchen, einige CoupĂ©s in Diablo Roadster umzubauen.  Diese Roadster Ă€hnelten dem Prototypen. Doch erhielten sie bei Walter Koenigg  eine etwas abgewandelte Front und einen Spoiler am Heck. Auch der Motor wurde mit Turboladern modifiziert und brachte es damit auf ganze 750 PS.

1995 untersagte Lmboghini allerdings Walter Koenigg die weitere Anfertigung solche Sondermodelle, denn der Diablo Roadster sollte nun aus direkt aus dem Werk in SantÂŽAgata geliefert werden.