Volkswagen Karmann GF – Echter offener Fahrspaß


Beach Buggys erreichten Ende der sechziger Jahre einen Kultstatus. Sie verkörperten einen Lebensstil. Die meisten Fahrzeuge wurden auf einem verkürzten Chassis des Volkswagen Käfer aufgebaut.

Als Erfinder der Beach Buggys gilt Bruce Meyers, der mit den Meyers-Manx-Buggys die markante Form der Buggys festlegte.
Anfang der siebziger Jahre schwappte die Welle der Begeisterung für diese offenen Sport Strand Sportler auch nach Europa über und es gab etliche kleine Unternehmen, die einen Bausatz den man in der eigenen Garage zusammenbauen konnte anboten. So konnte sich jedermann einen preisgünstigen und sportlichen Strand Flitzer bauen. Die Karosserien waren stets aus Kunststoff und in einem Teil gefertigt, dass einfach auf das verkürzte Chassis aufgeschraubt werden musste. Ein typisches Merkmal sind bei dem Buggy die großen und breiten Hinterräder.
Fahrspaß pur, Freude und Freiheit – dafür steht der Volkswagen Buggy. Inspiriert vom erfolgreichen amerikanischen Dune Buggy, entwickelte die Redaktion der Zeitschrift „Gute Fahrt“ 1969 den Prototyp eines deutschen Buggy. Karmann in Osnabrück produzierte den ersten werksseitig ausgelieferten Volkswagen Buggy, das Kürzel GF steht dabei für „Gute Fahrt“.

Von 1971 bis 1974 lieferte Karmann sowohl Bausätze zum Preis von 2.950 DM als auch komplette Neufahrzeuge ab 8.800 DM. Verwendet wurden 1300er- und 1500er-Motoren mit 44 PS aus dem Käfer.