Aston Martin DB 2/4 MK1: Stilikone mit Sportler-Genen


Wer mit diesem Oldtimer vorfÀhrt, beweist nicht nur einen erlesenen Geschmack, sondern auch Sportlichkeit. Bis heute gilt der Aston Martin DB 2/4 MK1 als einer der schönsten Sportwagen seiner Zeit.

Vorgestellt wurde die erste Serie der Aston Martin DB2 Modelle erstmals 1950 auf der New York Motor Show. Schon vor der Serien-PrĂ€sentation sprachen die Rennerfolge des DB2 fĂŒr sich. Die erste Serie war als reiner 2–Sitzer ausgelegt.

Der Nachfolger Aston Martin DB2/4, der im Mai 1953 den DB2 ablöste, bot 2+2 FahrgĂ€sten Platz, denn im Heck hatte das neue Modell einen Notsitz fĂŒr zwei weitere Personen. Im Oktober 1955 stellte David Brown dann die nochmals ĂŒberholte Version des DB2/4 vor. Das hier gezeigte Modell ist eines der letzten Aston Martin DB2/4 MK1 Modelle. GrundsĂ€tzlich basiert der MK1 auf dem ersten DB2, doch Ă€ußerlich ist er umgehend an der Lufthutze vor der gebogenen Frontscheibe und dem KĂŒhlergrill zu erkennen. Die Aston Martin DB2/4 Modelle besitzen einen KĂŒhlergrill mit mehreren Querstreben. Dies soll fĂŒr eine bessere Luftzirkulation im Motorraum dienen. Die DB2/4 Version besitzt keine Winker, sondern mittlerweile Blinker unterhalb der Frontscheinwerfer. Rund um das Fahrzeug sind Chromelemente angebracht.

FOTOS Copyright: Kay MacKenneth / Classic Car TV

Die formschöne CoupĂ© Karosserie ist in Leichtbauweise konstruiert. Eine Aluminiumhaut ist ĂŒber einen Gitterrohrrahmen aufgebaut. Am Heck befindet sich eine integrierte Ladeklappe, die bei den ersten DB2 Modellen nicht zu finden ist.

Unter der großen nach vorne zu öffnenden Motorhaube arbeitet ein Reihen-Sechs-Zylindermotor mit 2922 ccm. Damit erreicht der Sportler eine Leistung von fast 140PS und bringt das Fahrzeug auf knappe 200 km/h.

Das Fahrwerk des DB2/4 ist sehr sportlich ausgelegt und zeigt auf der Straße große Reserven. Lediglich bei langsamen Geschwindigkeiten ist die Lenkung sehr schwergĂ€ngig. Der Antrieb ist auf die starre Hinterachse mit Blattfeder gelegt. Die VorderrĂ€der sind an EinzelradaufhĂ€ngungen mit Schraubenfedern befestigt. Die Fahrwerkstechnik entstammt allerdings noch den PlĂ€nen des Vorkriegsmodells Atom. Erst bei der MK3 Serie wurde das Fahrwerk wesentlich verbessert.

Insgesamt wurden von den Coupé Modellen rund 360 Exemplare gebaut.